Sprache auswählen


Region auswählen

Puente Pampas
Uranmarca, Peru

Eigentümer

Provías Nacional (Peru)

Auftragnehmer

CPHI Consortium (TAPUSA, Termirex)

Design

Jack López Ingenieros

Technische Unterstützung für den Auftragnehmer

CFC (Carlos Fernández Casado S.L.) – Hualca Ingenieros S.A.C.

Die 280 m lange Puente Pampas hat eine Spannweitenverteilung von 70 m + 140 m + 70 m. Sie besteht aus einem vorgespannten Betonhohlprofil und wurde im Balancier-Freivorbauverfahren errichtet. Die Pfeiler sind als Wandpfeiler ausgeführt und werden von Tiefgründungen mit 1,20 m großen Pfählen getragen. Die Widerlager hingegen sind geschlossen und nutzen Flachgründungen. Die Brücke verfügt über eine seismische Konfiguration mit einer monolithischen Pfeiler-Brückendeck-Verbindung. Doppelwandpfeiler sorgen für die erforderliche Flexibilität in Längsrichtung.

Das mit SOFiSTiK entwickelte Berechnungsmodell kam während des symmetrischen, ausgeglichenen Auslegerbauverfahrens zur Geometriekontrolle zum Einsatz. Mithilfe eines stufenweisen Finite-Elemente-Modells, bei dem Pfeiler und Fahrbahn als Balkenelemente modelliert wurden, wurden alle Bauphasen mittels linearer Analyse unter Berücksichtigung rheologischer Phänomene (Kriechen und Schwinden) untersucht.

Auf der Grundlage der Modellergebnisse wurden für jede Phase die Aufrichtungshöhen bestimmt, um die angestrebte Endgeometrie zu erreichen und die Anforderungen an die inneren Kräfte gemäß den Entwurfshypothesen zu erfüllen. Die stufenweise Analyse lieferte die Verformungen für jeden Schritt. Diese wurden mit den topografischen Vermessungen der Geometrie vor Ort in jeder Phase sowie der endgültigen Brückengeometrie verglichen.