Auftraggeber
Arge A45 Neubau Talbrücke Rahmede
Bauherr
Die Autobahn GmbH des Bundes
Ingenieur
GRASSL
Nachdem die Talbrücke Rahmede aufgrund schwerwiegender Schäden am Überbau gesperrt werden musste, wurde das marode Bauwerk im Rahmen einer erfolgreichen Sprengung zurückgebaut.
Der Ersatzneubau der Talbrücke Rahmede wird als zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt im Rekordtempo umgesetzt. Die neue Brücke besteht aus zwei parallelen Teilbauwerken, was eine spätere Sanierung oder Erneuerung bei laufendem Verkehr ermöglicht. Die Stahlverbundüberbauten überspannen auf einer Länge von etwa 455 m das Rahmedetal in bis zu 70 m Höhe. Die Konstruktion ist als Stahlverbundbauweise mit einer maximalen Spannweite von 108 m ausgelegt. Der Einbau erfolgt mithilfe des Taktschiebeverfahrens von beiden Widerlagern aus – eine Methode, die die Bauzeit deutlich reduziert und eine zügige Realisierung sicherstellt.
Die Bemessung des Überbaus einschließlich zahlreicher Detailmodelle, die Bemessung der Unterbauten inkl. Gründung und die Berechnung des Längsverschubs erfolgten mit den Modulen der SOFiSTiK AG.