2004: V16- Prof. Albrecht (Ing.-Ges- Albrecht-Doblies)

Vortrag Prof. Dr.-Ing. Gert Albrecht (Prüfingenieur) Dipl.-Ing. Oliver Keweloh, Dr.-Ing. Marcus Rutner (Ing.-Ges- Albrecht-Doblies) Dipl.-Ing. Marian Betko (Ingenieurbüro Betko)Die Berücksichtigung der spannungslosen Werkstattform im Berechnungsmodell am Beispiel der Hülle der Allianz Arena MünchenAbstract:Die „Spannungslose Werkstattform“ ist in der Regel als die negative 1,0-fache Verformung des Bauwerks infolge ständiger Lasten (und ggf. Lasten aus Vorspannung) definiert. Wird das Tragwerk spannungslos in dieser Form gefertigt, kann erwartet werden, dass das Bauwerk nach abgeschlossener Montage in der geplanten, richtigen Form liegt. Im Hochbau ist die Spannungslose Werkstattform normalerweise nur in der Werkstattplanung von Bedeutung und wird im statischen Modell bedenkenlos vernachlässigt. Bei Tragwerken mit hybridem, nicht linearem Systemverhalten (z. B. Koppelfedern mit Spiel) oder bei nicht vernachlässigbaren Einflüssen aus Theorie II. bzw. III. Ordnung kann die Nichtbeachtung oder fehlerhafte Ansetzung zu geändertem Trag- und Konvergenzverhalten führen. Im folgenden erläutern wir anhand von vier einfachen Beispielen, wie wir im Rahmen der Prüfung des Dachtragwerkes der Allianz Arena die Einflüsse aus der Wahl der Spannungslosen Werkstattform in unseren Computerrechenmodellen erfasst haben.Sie finden diesen Vortrag auf unserem ftp-server im geschützten Downloadbereich (Login/Password erforderlich)

Type SOFiSTiK Seminar Lectures
Productgroup Structural / Dynamics / FEA
Date 07.05.2004
Keywords Seminar 2004, Die Berücksichtigung der spannungslosen Werkstattform im Berechnungsmodell am Beispiel der Hülle der Allianz Arena München