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PostPosted: Tue Dec 05, 2006 6:31 pm 
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Joined: Mon Oct 24, 2005 2:30 pm
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Location: Holzminden
Kann ich denn unter LINUX alle Programme mit der gleichen Handhabung wie unter WINDOWS bedienen? Wie läuft es denn mit der Bearbeitung von grafischen Eingabe von Systemen unter SOFiPLUS und der weiteren Bearbeitung im TEDDY??



Grundsätzlich würde ich dann auch mit dem Gedanken spielen und die SOFISTIK-Programme unter einem LINUX-System laufen lassen.



Vielen Dank

_________________
Dipl.-Ing. Frank Michel

michel.ingenieure GmbH
Regelfeld 7
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Fon +49 5531 127370
Fax +49 5531 1273714
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PostPosted: Fri Dec 08, 2006 12:33 pm 
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Joined: Tue Feb 25, 2003 1:50 pm
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..kann man mit NEIN beantworten. Zum Rechnen ist Linux erste Wahl, die Prüfung der Ergebnisse mit Animator geht auch - aber SofiPlus etc geht nicht...


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PostPosted: Tue Dec 12, 2006 9:43 am 
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Joined: Fri Nov 09, 2001 10:10 am
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bei den laufenden 23er Programmen ist die Hauptdomäne von Linux immer noch der Einsatz als Rechenserver (nur Processing Programme).

Man kann man sich aber zumindest auch einen rudimentären Arbeitsplatz unter Linux einrichten:

Eingabe mit Teddy, Berechnung mit WPS, Postprocessing mit Animator. Für die meisten anderen Pre- und Postprocessing Programme braucht man weiterhin Windows.



Bei der zukünftigen 25er Version werden fast alle Oberflächenprogramme (SSD,Ursula,WinGRAF) auch unter Linux zur verfügung stehen. Was dort dann noch fehlen wird ist SOFiPLUS, da der AutoCAD Kern nur unter Windows läuft. Falls man aber ohne SOFiPLUS arbeitet dürfte dann ein Linux Arbeitsplatz gleichwertig sein.


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PostPosted: Thu Nov 05, 2009 12:46 pm 
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Joined: Wed Nov 07, 2007 7:17 pm
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HaraldNikolisin wrote:

Bei der zukünftigen 25er Version werden fast alle Oberflächenprogramme (SSD,Ursula,WinGRAF) auch unter Linux zur verfügung stehen. Was dort dann noch fehlen wird ist SOFiPLUS, da der AutoCAD Kern nur unter Windows läuft. Falls man aber ohne SOFiPLUS arbeitet dürfte dann ein Linux Arbeitsplatz gleichwertig sein.




Hallo,



wurde der Plan die Pre-/Postprozessing Programme unter Linux zur Verfügung zu stellen wieder verworfen? Ich habe mir gerade die 25er Version installiert und finde unter Linux nichtmal mehr den Teddy....



Viele Grüße



SL


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PostPosted: Fri Nov 06, 2009 5:07 pm 
Dieser Gedanke ist mir auch durch den Kopf gegangen. Ich finde es schade, gerade weil Linux wesentlich performanter als Windows ist.



Die Beschreibung von Grafix hat sich nach "portierbar" angehört, das wäre traumhaft gewesen, unter Linux grafisches Postprocessing zu haben.


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PostPosted: Mon Nov 09, 2009 11:28 am 
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Joined: Wed Nov 07, 2007 7:17 pm
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sanbangamaran wrote:
Dieser Gedanke ist mir auch durch den Kopf gegangen. Ich finde es schade, gerade weil Linux wesentlich performanter als Windows ist.



Die Beschreibung von Grafix hat sich nach "portierbar" angehört, das wäre traumhaft gewesen, unter Linux grafisches Postprocessing zu haben.




allerdings....und in der virtuellen maschine zu arbeiten funktioniert zwar, macht aber auch nicht wirklich spass....


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PostPosted: Mon Nov 09, 2009 2:41 pm 
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Joined: Tue Nov 13, 2001 10:25 am
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ist sofistik unter Linux wirklich noch so viel performanter als unter windows, als dass es den aufwand auf user- und entwicklerseite rechtfertigen würde ?


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PostPosted: Mon Nov 09, 2009 4:02 pm 
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Joined: Sun Dec 16, 2001 6:18 pm
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Kommt ja auf den Einzelfall an.



Wenn es einem egal ist, wenn (wie bei einem verifizierten Kundenproblem) unter Windows (Xp oder Vista 64Bit) eineinhalb Stunden statt 10 minuten gerechnet wird, wobei über 80 % der Rechenzeit unter Windows im Betriebssystem darauf verwendet werden Memory zu verwalten, dann lohnt es sich natürlich nicht.



Wenn man auch während der Rechner alle Prozessoren verwendet, den Rechner nicht anderweitig verwenden möchte, z.B. zum Editieren oder anderweitigen "rechenintensiven" Tätigkeiten, kann man mit Windows arbeiten.



Ansonsten ist aber High-Performance und Windows für mich ein Widerspruch in sich.


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PostPosted: Mon Nov 09, 2009 8:59 pm 
Linux fühlt sich zumindest sehr viel performanter an.

Wenn man die kleineren Module wie Aqua oder Sofmsha mit kleinem System rechnen lässt macht mein PC da nur

kling.kling.kling. fertig



Bei Windows hingegen kling...kling...kling...fertig.



Ein Benchmarkbeispiel:



Verwendet wurde das ASE-Beispiel ase13_schalenbeulen.dat.



Auf einem Q9450@2.66 GHz, 8 GB Ram und mit SuSE Linux 11.1 x64 (mit allerhand Schnickschnack installiert) braucht das ganze 81s. Unter Windows Vista SP2 x64 (auch nicht ganz neu aufgespielt) gingen 92 s ins Land ehe die Berechnung komplett war.

Das macht immerhin einen Unterschied von 92/81=1.135.



Das macht pro Stunde eine Zeitersparnis von 8 min. Das könnte man jetzt weiter treiben...



Wie sieht der Performancegewinn der internen sofistik-internen Benchmarks aus?


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PostPosted: Tue Nov 10, 2009 12:14 am 
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Joined: Sun Dec 16, 2001 6:18 pm
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Die Unterschiede zwischen LINUX und Windows treten dann klar zutage wenn man



:arrow: sehr große Dateien behandeln muss. Unter Unix gibt es z.B. kein Defragmentierungstool, weil die Dateien dort intelligenter abgespeichert werden



:arrow: großen Speicherbedarf hat. 64 Bit gibts unter XP nicht wirklich, die Linux-Versionen hingegen schon länger. Virtuelles Memory dass auf der Platte liegt ist unter Windows geschätzt um den Faktor 100 langsamer. Inzwischen wissen wir auch (wie hier zitiert) dass es einige gravierende Probleme unter Windows beim multithreading und großem Speicherbedarf gibt



:arrow: Mehrere Jobs gleichzeitig bearbeiten möchte. Ein Unix oder Linux-System lässt einen auch dann noch arbeiten auch wenn mehrere ASE-Jobs im Hintergrund laufen.



Also wenn man die reine Rechenzeit des Prozessors vergleicht, gibts kaum Unterschiede, aber wenn die Systeme eine gewisse Größe überschreiten und Zugriffe aufs Memory oder die Festplatte die Laufzeit bestimmen, kann die Schere sehr weit auseinander gehen. Solange man mit der Performance von Windows zurecht kommt, muss man sich ja nicht mit Linux beschäftigen.


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PostPosted: Tue Nov 10, 2009 6:32 am 
Ich habe derzeit viel mit Behältern zu tun, die wegen ihrer Geometrie, ziemlcih fein modelliert werden müssen. So komme ich schnell auf 200000 Unbekannte.



Es wäre toll, wenn sich in Sachen der Linux-Unterstützung tun würde.

Zumindest der Teddy als Steuerzentrale und für kurzfristige Änderungen an der Eingabedatei wäre schonmal klasse.



An Linux-Rechnet-Reboot-Windows-Auswerten kann man sich gewöhnen, schöner wäre es sicher eine soweit möglich gleichwertige Alternative für das freie Betriebssystem zu haben.


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PostPosted: Tue Nov 10, 2009 8:41 am 
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Joined: Mon Oct 27, 2008 11:55 am
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Hallo sanbangamaran,

darf ich mal neugierig sein und fragen welche Behälter du rechnest?

Stahl oder Betonbehälter?



Grüsse Ocr


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PostPosted: Tue Nov 10, 2009 11:55 am 
Ich arbeite an Stahlbehältern, derzeit hauptsächlich die der Firma Lipp.

Ist off-topic hier, weitere Fragen/Diskussion gerne per PN/E-Mail.


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PostPosted: Wed Nov 11, 2009 9:16 am 
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Joined: Sun Dec 16, 2001 6:18 pm
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Also ständiges Rebooten ist ganz sicher keine sinnvolle Lösung. Wenn man nicht einen separaten Server verwendet sollte man mit VM-Ware oder ähnlichem ein Linux-System aufsetzen, dass für die Auswertungen und sonstige office-Tätigkeiten Windows als virtuelles System fährt.



Ich wurde auch gefragt wo eigentlich die Grenzen zu HIGH-Performance-Computing liegen. Die beste Definition die ich kenne ist:



Quote:
High-Performance Computing meint die Hardware die es noch gar nicht gibt oder die man sich nicht leisten kann.


Oder anders ausgedrückt, das Problem stellt sich immer dann wenn man die Ergebnisse gerne deutlich schneller hätte.


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PostPosted: Wed Nov 11, 2009 10:16 am 
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Joined: Tue Nov 13, 2001 10:25 am
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zur Klarstellung: Meine Anmerkungen bezogen sich auf die Rentabiliät.



edit: ase13_schalenbeulen.dat braucht bei mir 78 sec. mit den aktuellen 2010er Versionen. Ich habe einen 2 Jahre alten HP Compaq 8510p (Notebook) mit 3GB RAM.



nochmal edit: Windows XP 32 bit....


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