SOFiSTiK Forum

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PostPosted: Thu Jun 24, 2004 8:37 am 
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Joined: Wed Oct 08, 2003 12:30 pm
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Hallo,



Momentan benutze ich einen P4 mit 1,7GHz und 512MB Hauptspeicher zur Berechnung der FE-Modelle.

Könnte mir jemand bei der Frage weiterhelfen, inwieweit sich die Rechengeschwindigkeit der SOFiSTiK-Statik-Programme mit dem Kauf eines neuen Rechners mit beispielsweise 3.0 GHz und 1024MB Hauptspeicher erhöht. Ist der Geschwindigkeitsprung marginal oder doch deutlich spürbar.



Vielleicht ist diese Farge auch etwas naiv, bin aber kein Hardwarespezialist. :smokin:



Vielen Dank.


Last edited by flx on Thu Jun 24, 2004 8:38 am, edited 2 times in total.

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PostPosted: Thu Jun 24, 2004 9:30 am 
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Joined: Tue Nov 26, 2002 11:55 pm
Posts: 301
Ich bin der Meinung, dass sich die Rechengeschwindigkeit in dem von Ihnen angesprochenen Fall schon merklich erhöhen würde, Quantensprung wirds jedoch keiner. Hier gibt es noch sehr viele Faktoren ausser der (noch) gerne zur Werbung verwendeten Taktfrequenz. Eine gute Abstimmung der Komponenten aufeinander ist meist sinnvoller, die Anschaffung eines aktuellen Topmodells lohnt sich meist vom Kostenaufwand (Energieaufwand) auch nicht. Wichtig für gute Performance ist eher der schnelle Speicher, insbesondere Cache. Persönlich würde ich höchstens einen Northwood Kernel P4 (512kB Cache) mit nicht mehr als 3.2GHz empfehlen, um den Kühlaufwand nicht zu hoch zu halten, 1GB Hauptspeicher ist ausreichend. Hyperthreading finde ich angenehm, da ein grosser Berechnungsjob nicht anderen Anwendungen zu stark ausbremst. Falls mehrere grössere Berechnungen in Ihrem Büro durchgeführt werden kann sich auch die Anschaffung eines LINUX Rechenservers sehr schnell lohnen, die Arbeitsplätze bleiben frei für andere Arbeit und mit LINUX holt man noch mal einiges an Rechengeschwindigkeit raus.


Last edited by StefanMaly on Thu Jun 24, 2004 9:39 am, edited 1 time in total.

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PostPosted: Thu Jun 24, 2004 1:48 pm 
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Joined: Fri Nov 09, 2001 10:10 am
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Natürlich bringt ein schnellerer Prozessor (es handelt sich ja um den gleichen Typ: Pentium4) mehr Rechenleistung, der Faktor dürfte sich beinahe linear zur Taktung bewegen.



Ein Kernproblem bei den heutigen PC Systemen ist aber, dass die anderen Komponenten (FrontsideBus,interne Datenbusse,Speichertaktung) nicht mehr mit der Prozessortaktung mithalten können und überall Flaschenhälse bilden. Zusammen mit den Kühlproblemen ist dass der Grund für die langsame Abkehr vom "Gigahertzwahn".



Besonders wichtig für die Performance ist ein schneller RAM-Speicher. Die Taktung der Speicherbausteine bewegt sich z.Zt. im Bereich 266-533 MHz. Achten sie beim Kauf, welche Bausteine das Motherboard akzeptiert, je schneller desto besser.

Wieviel RAM sie einbauen hängt davon ab, wie groß Ihre Systeme sind. Falls der Gleichungslöser (z.B. von DYNA) das System nicht mehr in den physikalischen (RAM) Speicher bekommt, wird es ausgelagert in den sog. virtuellen Speicher. Dieser gaukelt dem System mehr RAM vor, befindet sich aber auf der Festplatte, weswegen bei Auslagerungen die Performance drastisch einbricht. Dies sollte unbedingt vermieden werden.



Daneben bringen auch schnelle Festplatten Geschwindigkeitsvorteile im Bezug auf die klassischen Gleichungslöser (nicht iterative). Sehr gut, aber immens teuer, sind SCSI Festplatten. Im Standardbereich (IDE) erreichen nun die neuen S-ATA Festplatten besseren Durchsatz, weswegen diese den klassischen IDE-Festplatten vorzuziehen sind.


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PostPosted: Thu Aug 12, 2004 6:37 am 
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Joined: Mon Sep 22, 2003 4:28 pm
Posts: 8
bei uns hier im büro ergibt sich beim gleichen fe-system im vergleich zwischen einem p4 mit 2.0GHz und 512 DDR 266 mit einem P4-3.0 und 1024MB Dual Channel DDR 400 beinahe die halbe Rechenzeit....



also würde ich mal sagen es bringt mit sicherheit was ;)



unter linux.. (letztens mal ausprobiert) verdoppelt sich die geschwindigkeit tatsächlich nocheinmal annähernd...





St. Köppl


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 Post subject: Re: CPU-Geschwindigkeit
PostPosted: Mon Mar 02, 2015 6:09 am 
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Joined: Mon Mar 02, 2015 5:52 am
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Ein Kernproblem bei den heutigen PC Systemen ist aber, dass die anderen Komponenten (FrontsideBus,interne Datenbusse,Speichertaktung) nicht mehr mit der Prozessortaktung mithalten können und überall Flaschenhälse bilden. Zusammen mit den Kühlproblemen ist dass der Grund für die langsame Abkehr vom "Gigahertzwahn".

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 Post subject: Re: CPU-Geschwindigkeit
PostPosted: Fri Jun 26, 2015 1:11 pm 
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Joined: Sun Jan 18, 2015 4:54 pm
Posts: 33
Sie haben 11 Jahre später geantwortet :D


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 Post subject: Re: CPU-Geschwindigkeit
PostPosted: Tue Jul 17, 2018 9:09 am 
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Joined: Tue Jul 17, 2018 9:04 am
Posts: 2
vielleicht bleibt das Problem nach 11 Jahren aktuell :D :D

_________________
LG,
Alex
Essay schreiben ist ganz leicht


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