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Übergangslösung (?):
Wer unbedingt Nachbeulverhalten von Knstruktionen untersuchen muss und das Bogenlängenverfahren nicht zur Verfügung hat, der kann auch auch transient dynamisch nachprüfen, ob eine höhere Laststufe als die erste Beultraglast, die man über TRAG ermittelt, möglich ist.
Die Schrittweiten sollten klein genug sein und die Zeitdifferenz zwischen 2 Lastschritten ausreichend groß.
Ich würde empfehlen, mit TRAG die maximal mögliche Laststufe zu ermitteln, davon etwas nach unten hin abzuweichen, dann transient dynamisch mit 1-2%-Stufen je Lastschritt auf den ermittelten Traglastfaktor aufsetzend mit einer Zeitschrittweite von etwa 100T weiter zu rechnen.
Wenn nach dem Durchschlagen die Zeit-Auslenkungs-Linie wieder gegen die Ruhelage tendiert, kann eine größere Last aufgenommen werden... Das Ganze funktioniert dann solange, bis keine Ruhelage nach einem Durchschlagen mehr erreichbar ist.
Literatur dazu kommt von Professor Werner Schneider (Uni Leipzig glaube ich) und befasst sich mit der quasistatischen Analyse von Schornsteinen aus Stahl.
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